Menschenbilder

„Ich sehne mich danach, von jedem Wesen auf Erden, das ich lieb gewonnen habe, ein solches Andenken zu besitzen. Es ist nicht nur die Ähnlichkeit, die in solchen Fällen kostbar ist – sondern die damit verbundenen Assoziationen und das Gefühl des Naheseins… die Tatsache, dass hier der WAHRE UMRISS DIESES MENSCHEN für immer festgehalten ist. Ich glaube, das ist es, was Porträts heilig und unverletzlich macht.“

Elisabeth Barrett (1843 in einem Brief an M. Russel Mitford)

“I’m longing for a keepsake from each creature on earth, of that I’ve grown fond. It isn’t only the similarity which is precious – but the connected association and the feeling of being close … the fact that the REAL OUTLINE OF THIS HUMAN BEING is kept forever. I think that is the point making portraits sacred and inviolable.

Elisabeth Barrett

(in a letter to M. Russel Mitford in 1843)

„Das menschliche Gesicht birgt sehr viel in sich. Es ist das Geheimnisvollste und Vertrauteste für uns. Ein Gesicht kann vieles aussagen, ohne zu sprechen. Charakter, Wesen und Ego eines Menschen versuchen wir, aus seinem Gesicht zu lesen. Wut, Ärger, Angst, Sympathie und Liebe können wir in einem Gesicht erkennen.“

Yousef AP Hakimi

(1990 zu seiner Ausstellung in der Tuchfabrik Trier)

 

“The human face holds very much within itself. For us it is the greatest mystery and the most familiar thing. A face can express a lot without speaking. We try to read a human being’s character, nature and ego out of his face. Rage, anger, fear, sympathy and love we can see in a face. “

Yaph Hakimi  (1990 to his Exhibition in Tuchfabrik, Trier)

Fast 150 Jahre liegen zwischen diesen beiden Zitaten und doch ist ihr Inhalt so ähnlich, scheint hier die Zeit stehen geblieben zu sein. Nichts scheint stattgefunden zu haben, was auf eine Entwicklung hindeutet. Wie kommt es dann, dass diese Porträts in unserer sonst so schnelllebigen Zeit noch immer dieselbe Anziehungskraft haben, den Betrachter heute –  wie damals – in ihren Bann ziehen und immer wieder auf das Neue beschäftigen?

Die Antwort gibt das Objekt, beziehungsweise in diesem Fall das Subjekt der Betrachtung selbst: der Mensch – der ewig neue, ewig andere und ewig einzigartige Mensch. Nur ihm scheint es vorbehalten, in ständig wechselnder Gestalt zu erscheinen, sich zu verändern und zu wandeln und doch er selbst, der Einmalige zu bleiben.

Das Gesicht ist das erste, was wir von unserem Gegenüber wahrnehmen. Gesichter sind wie offene Bücher; sie laden ein, in ihnen zu lesen und doch bleibt das Wesen eines Menschen meist dahinter im Verborgenen, entsprechend dem, was bei gehaltvollen Büchern zwischen den Zeilen steht. Porträts sind beispielsweise eine Möglichkeit, sich diesem Wesen anzunähern, es an die Oberfläche zu heben und sichtbar werden zu lassen.

Nearly 150 years passed between these two quotations. Nevertheless their meanings are so similar; time seems to have stood still. Nothing seems to have taken place that could point to a development. But why do these portraits still have the same appeal in our otherwise fast-moving age, attract the observer – as in the past – and occupy one’s mind again and again?

The answer is given by the object, or rather in this case the person observed: the man – the always new, always different and always unique man. The ability to appear in any variable form and to change permanently but still remaining himself, the unique, seems to be his sole privilege.

The face is the first we perceive of anybody we meet. Faces are like open books; they invite us to read, but the human being’s nature often remains hidden behind, like the messages hidden between the lines of a clever book. Portraits for example are a possibility to come closer to this nature, to lift it to the surface and to let it become visible.


 

Der Entstehungsprozess

Die in diesem Band zusammengestellten Porträts und Akte sind weder Schnappschüsse noch Zufallsprodukte. Sie sind das Ergebnis eines Prozesses, einer intensiven Annäherung des Fotografen an sein jeweiliges Modell. Zeit darf dabei keine Rolle spielen, sondern die Öffnung füreinander und der Aufbau gegenseitigen Vertrauens stehen im Vordergrund.

Der eigentlichen Arbeit mit der Kamera geht eine Reise in die Tiefen der Seele des Modells voraus. Erst, wenn der Alltag abgestriffen ist, wenn keine gegenseitigen Vorbehalte mehr zwischen beiden stehen, dann sind die Weichen gestellt für eine ehrliche Porträtaufnahme. Dann überwindet der Fotograf die Rolle des Voyeurs und wird statt dessen zum Verbündeten des Modells. Er stellt sein Gegenüber nicht bloß, denunziert es nicht, sondern wird zu dessen Regisseur. Ähnlich, wie ein guter Lehrer nichts anderes ist, als ein Geburtshelfer der Fähigkeiten seiner Schüler, so spiegelt der Fotograf markante Wesenszüge seines Modells in dessen Porträtaufnahme. Bei dieser Vorgehensweise ist es völlig legitim, wenn in erster Linie die Ebenheit und Ausdrucksstärke von Gesichtern, aber auch Wesenszüge, wie Sanftmut und Einfühlsamkeit ästhetisch überhöht werden. Wichtig wirkt dabei die Wahl der Schwarz-Weiß-Fotografie, da sie nicht vom Thema ablenkt. Wichtiger kann aber auch die Art und Intensität der Beleuchtung wirken, beziehungsweise das Zusammenspiel von Hintergrund, Licht und Pose des Modells. Genau in diesem Zusammenspiel gilt es, den Zeitpunkt abzupassen, in dem alle drei Komponenten bestmöglich aufeinander abgestimmt sind. Gelingt es dem Fotografen, genau diesen Moment mit der Kamera festzuhalten, so hat er das erreicht, was bereits der griechische Philosoph Aristoteles als „telos“, als vollendetes Ende einer Sache, der zur Vervollkommnung nichts mehr hinzuzufügen ist, bezeichnet.

The process of creation

The portraits and nudes collected in this edition are neither snapshots nor accidental results. They are the results of a process, an intensive approach of the photographer towards his respective model. In this case time must not concern, but the opening for each other and the creation of mutual confidence are of central interest.

A trip into the depths of the model’s nature precedes the actual work with the camera. The course isn’t set for an honest portrait until everyday life is wiped off, there aren’t any reservations left between the photographer and his model. Then the photographer will overcome the role of a voyeur and become instead the model’s ally. He doesn’t expose his subject, doesn’t betray him, but will become his director. Pretty much as a good teacher is nothing but an assistant at the birth of his pupils’ abilities the photographer reflects clear-cut characteristics of his model in his portraits. Working in a way like this, justifies to overaccentuate esthetically first of all the due proportion and expressiveness of faces, but also characteristics like kindness and empathy. The choice of black-and-white photography underlines this and doesn’t change the subject. The kind and intensity of lights, or rather the interaction of background, light and the model’s pose underline this, too. Exactly in this interaction it is important to meet the moment when all three components are matched in the best way. If the photographer succeeds in catching this moment with his camera, he has reached what the Greek philosopher Aristoteles called “telos”, a complete end of a thing to which nothing can be added.


 

Das Ergebnis

Fotografien sind immer nur Abbilder der Realität. Und doch geht von einem gelungenen Porträt eine Lebendigkeit und Intensität aus, die an Magie grenzt. Wir lassen uns fesseln von einem – im wahrsten Sinne des Wortes – „Augenblick“. Wir nehmen die Einladung an, darin zu lesen und zu forschen. Der Beobachter selbst bleibt dabei unbeobachtet. Wir sehen einander an – scheinbar – und können uns doch nicht sehen, weder gegenseitig, noch uns selbst. Eine gleichberechtigte Situation – scheinbar… Und dann gibt es da noch eine Gemeinsamkeit: so, wie wir unser eigenes Spiegelbild immer nur seitenverkehrt wahrnehmen, genauso tritt uns das Abbild anderer Menschen gegenüber: seitenverkehrt.

Gemeinsamkeiten verbinden bekanntlich, sie ermutigen, weiter zu forschen, fordern auf, die Botschaft des Augenblicks zu entschlüsseln. Der Betrachter kann so in einem zweiten Schritt das nachvollziehen, was der Fotograf als Vermittler zwischen dem Modell und ihm in sein Porträt gebannt hat. Es kommt zu einer indirekten Kommunikation zwischen zwei Unbekannten. Und das Verblüffende dabei ist: Je länger man sich mit jedem einzelnen Abbild eines Menschen befasst, je intensiver man es betrachtet, um so vielfältiger und differenzierter wird es. Immer neue Assoziationen vervollkommnen scheinbar die porträtierte Person. Das Verhältnis vom Betrachter zum Abbild unterliegt im Laufe der Zeit einem ständigen Wandel. Der Betrachter bringt sich und seine Erfahrungswelt immer stärker mit in die Interpretation ein. Je stärker diese Wechselbeziehung wirkt, desto mehr scheint sich das Bild mit Leben zu erfüllen. Sehnsüchte, Wünsche, Großherzigkeit, aber auch diabolische Schelmenhaftigkeit, Fernweh und Einsamkeit, alle scheinen sie sich uns nach und nach zu offenbaren.

Anders verhalten sich Abbilder von Körpern, auch – oder gerade von nackten Körpern. Und das erstaunlicherweise gerade in einer Zeit der Tabulosigkeit, der Schamlosigkeit. Sie scheinen sich ihrer selbst bewusst, in sich geschlossen, autark und nicht so leicht zugänglich oder gar zu erobern. In ihrer Gänze tragen sie eine gewisse Würde und Unantastbarkeit zur Schau. Sie sind schwer zu orten und zu identifizieren. Sie setzen sich weit über das hinweg, was ihnen die Konsumwelt diktiert, demonstrieren ihre eigenen Gesetze und Vorstellungen von Schönheit. Der Körper als Form, als Abbild und auch als Teil der Natur, als eigenständiger Organismus, als Sinnbild der kosmischen Ordnung und nicht zuletzt als Vorbild für die von Menschenhand geschaffene Ordnung. Sie hat etwas Zeitloses und doch stets Innovatives, stets auch Aktuelles, die fotografische Darstellung des Menschen.

The result

Photographs are always only copies of reality. Nevertheless a liveliness and intensity, nearly magic, comes from an excellent photograph. We let a look capture us. We accept the invitation to read and to investigate it. The observer himself remains unobserved. We look at each other – seemingly – nevertheless we can’t see ourselves or each other. A. situation with equal rights – seemingly… And there is another common ground: just as we always perceive our reflection the wrong way round, we perceive the images of others the wrong way round, too.

It’s well-known that common grounds unite, encourage to investigate further, invite to decode the message of this moment. Thus in a second step the observer cn comprehend what the photographer put into his portrait as mediator between him and his model. An indirect communication takes place between two strangers. Ad it is amazing: the longer and more intently you look into the picture of a human being, the more diverse and detailed it will become. More and more associations seem to perfect the portrayed person. The relationship between the observer and the picture changes constantly, more and more the observer brings himself and his experiences into the interpretation. The closer the relationship, the livelier the photograph seems to become. Longing, wishes, generosity, but also diabolical cleverness, wanderlust and loneliness, all seems to be revealed gradually.

Pictures of bodies are different, as well as or especially those of nude bodies: this is particularly astonishing in times of missing taboos and sense of shame. They seem to be aware of themselves, self-contained, self-sufficient and not easily to approach or to capture. In their entirety they show a certain dignity and unimpeachability. It’s difficult to locate and to identify them. They disregard all that is dictated by the consumer world; demonstrate their own law and ideas of beauty. The body as a form and a picture as well as a part of nature, as an independent organism, as a symbol of the cosmic order and not least as a model for the human order. The photographic depiction of human beings is timeless but always innovative and current, too.

“Renate Heineck”

Bewerbungsfoto

Ihr Bewerbungsfoto. Seriös, authentisch und freundlich, Kompetent und Positiv, Tatkraft. All diese Attribute in Ihnen fotografieren wir in bester Regie-Arbeit in einem modernen Portrait heraus.

Die Bewerbungsmappe liegt auf dem Tisch, der Personaler schlägt sie auf  – und sein Blick fällt auf das Bewerbungsfoto. Der erste Eindruck zählt und ist nie mehr rückgängig zu machen. Wie kompetent wirkt der Bewerber, wie viel Mühe hat er sich mit seinem Bild gemacht? Wie gut präsentiert er sich? Mit Ihrem professionellen Bewerbungsfoto machen Sie in jedem Fall einen guten Eindruck beim potentiellen neuen Arbeitgeber. Das perfekte Bewerbungsfoto ist quasi die einzige „Eins“, die Sie sich vollkommen legitim kaufen und Ihre Erfolgschance erhöhen können.

Und was müssen sie beim Fotografieren beachten? Welcher Dresscode gilt fürs Bewerbungsfoto? Wie muss der Hintergrund aussehen? Und wie viel Lächeln ist erlaubt? Überlassen Sie das alles dem professionellen Team des Fotostudio Yaph. Wir beraten Sie bei all diesen Punkten. Wir machen Sie in jeder Hinsicht bereit für die Kamera. Wir bringen Sie soweit, dass Sie ohne Lampenfieber, gelöst, authentisch, Charmant vor der Kamera Ihre Persönlichkeit entfalten und dann Sie selbst sind, optimistisch und voller Power. Sie wollen ja die Dinge anpacken.

Im Sitzen wirken Bewerber schnell verkrampft. Vor meiner Kamera sind Sie ständig in Bewegung und in Kommunikation. Am besten bringen Sie zu Ihrem Shooting außer Ihrem Dresscode und Outfits noch jemanden vertrauten mit, vielleicht Ihren Mann oder Ihre Frau, Freund oder Freundin für die Regie-Assistenz.  Mein Fotoapparat läuft wie ein Filmkamera und registriert unvorhersehbare Momente Ihrer Körpersprache, Ihrer Mimik, Ihres echten Lächelns und Ihrer Dynamik. Ein Bild aus dieser Reihe wird fantastisch sein, falls nicht alle.

Wie viele erfolgreiche Menschen haben sich im nach hinein  auch mal nach Jahren gemeldet und gesagt:“Yaph ohne deine Fotoarbeit hätte ich die Stelle höchstwahrscheinlich nicht bekommen.“

Du bist stolz auf dich!

Manche Frau ist stolz auf ihren Körper oder findet zumindest Details besonders schön. Meist sind es auch genau die Regionen, die der Partner an ihr liebt. Da liegt es nahe, mit erotischen Fotografien des eigenen Körpers dem Liebsten ein sehr persönliches Geschenk zu machen.

Erotik und erotische Fantasien sind so alt wie die Menschheit selbst und häufig spiegelt ihre künstlerische Darstellung auch den momentanen Zeitgeist wider. Dennoch haben sich die verführerischen Signale bis heute kaum verändert. Diese Verhaltensweisen so in Szene zu setzen, dass bei der Betrachtung erotische Fantasien entstehen und Sinne angesprochen werden, ist die eigentliche Kunst der erotischen Fotografie.

Kein Wunder, dass sich der Laie oft schwer tut, wirklich gute Bilder zu machen. Zu schnell wirkt die arrangierte Pose verkrampft oder peinlich, die Lichtverhältnisse stimmen nicht und auch die Frau selbst ist nicht gerade vorteilhaft getroffen. Jeder noch so schlanke oder junge Körper weist in gewissen Positionen Falten auf, von echten Problemzonen oder Hautunebenheiten ganz zu schweigen. Kurven und Formen wollen vorteilhaft ins rechte Licht gerückt sein und das gilt im Wortsinn. Auch die Entfernung zum Model und der Bildausschnitt verlangen ein künstlerisches Augenmaß und viel Erfahrung. Der leicht bekleidete oder vollständig entblößte Körper ist daher nur vermeintlich ein „leichtes“ Motiv. In Wirklichkeit ist er eine ganz besondere Herausforderung, der selbst nur sehr wenige Fotografen wirklich gewachsen sind. Um den Menschen in seiner Gesamtheit gleichsam ästhetisch und verführerisch in Szene zu setzen, dazu bedarf es eines echten Profis.

Die Chemie zwischen Fotograf und dem Modell muss stimmen. Wer posiert, muss das Gefühl haben, dass der Fotograf routiniert seinen Job macht, gleichzeitig sollte es „menscheln“ zwischen den beiden, damit sich eine lockere und ungezwungene Atmosphäre einstellt. Vertrauen fördert die Kreativität. Nur wenn das Gesamtpaket stimmt, entstehen erstklassige Fotos, die ihre Wirkung nicht verfehlen.

Wer ist schön?

Schönheit, Aura und Sexapeal oder Charakterstärke sind nicht dringend ein Privileg des Jungseins. Die Summe aller Besonderheiten in allen einzelnen Menschen ist ein Leben lang eine Konstante und bleibt stets gleich. In den jungen Jahren ist dies größtenteils visuell, ähnelt der seichte Oberfläche des Ozeans. Aber wenn Jahre vergehen, wenn der Mensch reifer wird, dann gewinnt der Ozean immer mehr an Tife. Taucht man in die Tiefe hinein, entdeckt man ein Universum. Wir Menschen sind nicht nur das, was uns der Spiegel zeigt. Wie ein äusserlich schöner Mensch sich durch sein Verhalten unschön machen kann und wie ein Mensch, dessen Äusseres nicht unbedingt dem Prototyp des Zeitgeists entspricht aber uns irgendwie veranlasst, anzufangen, ihn durch seine weiteren meist auf den zweiten Blick erkennbaren Stärken und Sympathien zu mögen, lieb zu gewinnen, als Freund auszuzeichnen und gar zu lieben. Wo ist nun die Wahrheit, was bedeutet die Schönheit? genauer ausggedruckt, wo verbirgt sich in einem der wahre Mensch? Als Portraitphotograph forsche ich seit über 40 Jahren danach, in jedem Einzelnen. In meinem Jahrzehntelangen Werdegang habe ich mit zigtausenden Menschen gearbeitet, ich bin mit Ihnen innig geworden, irgendwie haben wir freunschaft geschlossen auch wenn es manchmal nur für den Zeitraum des photoshootings zustande kam. Dabei war mein Motiv nie die glatte Oberfläche des Ozeans.

Ich führe Regie und leite mein Model an, vor meiner Kamera sich selbst zu sein. Auf den Bildern soll mein Hauptdarsteller die große Rolle des eigenen „Ich“s spielen . Bei dieser Aufführung kommen auf einmal so viele wunderbare, individuelle, aussergewöhnliche Persönlichkeitszüge für einen kurzen Moment ans Licht. Ich habe ein sensibles und geübtes Auge, diese Momente zu erkennen und mit der Kamera zu verewigen.

Doch zunächst bereiten mein Team und ich gemeinsam unser Model auf das Shooting vor; Make-Up, Outfits und Styling, eine rundum Typberatung. Set- und Lichtaufbau. Ich moderiere, fotografiere und jage nach den besten Momenten. Ich mache viele Aufnahmen. Wenn wir nachträglich den gesamten Bildbestand auswerten, sehen wir, wieder und wieder gab  es einmalige Treffer, einige Male ist der magische Moment festgehalten worden. Es sind Bilder entstanden, Portraits, die wahrhaftig, echt und authentisch sind, ästhetisch sind und auf den Betrachter wirken und ihn fesseln. Ein gutes Portrait bildet etwas von der Seele des fotografierten Menschen ab und erzählt über seine inneren wie äusseren Schönheitsmerkmale und weitere Stärken. Wenn ich mit meinem Star gemeinsam das endgültige Portfolio durchsehe, möchte ich erleben, dieser Mensch hat einige ungeahnte Seiten und Kanten in sich selbst entdeckt.